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Das Spiel mit dem Spiel

Alan Watts meint:


Im Vedanta wird die ganze Welt als „lila“ und als „maya“ des göttlichen Selbst gesehen. Das erste Wort bedeutet „Spiel“, das zweite enthält die Begriffe Illusion (vom lateinischen „ludere“, spielen), Zauber, Kreativität, Kunst und Messen. Aus dieser Sicht ist das Universum im Allgemeinen und das Spielen im Besonderen in einem bestimmten Sinn des Wortes „bedeutungslos“, d.h. beide weisen nicht – wie Worte oder Symbole – auf irgendetwas anderes als sie selber hin, sowie eine Mozartsonate keine moralische oder soziale Botschaft vermittelt und auch nicht versucht, die natürlichen Geräusche von Wind, Donner oder Vogelsang zu suggerieren.


aus: Alan Watts, „Die Illusion des Ich“

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