Suche

Das Spiel mit dem Spiel

Alan Watts meint:


Im Vedanta wird die ganze Welt als „lila“ und als „maya“ des göttlichen Selbst gesehen. Das erste Wort bedeutet „Spiel“, das zweite enthält die Begriffe Illusion (vom lateinischen „ludere“, spielen), Zauber, Kreativität, Kunst und Messen. Aus dieser Sicht ist das Universum im Allgemeinen und das Spielen im Besonderen in einem bestimmten Sinn des Wortes „bedeutungslos“, d.h. beide weisen nicht – wie Worte oder Symbole – auf irgendetwas anderes als sie selber hin, sowie eine Mozartsonate keine moralische oder soziale Botschaft vermittelt und auch nicht versucht, die natürlichen Geräusche von Wind, Donner oder Vogelsang zu suggerieren.


aus: Alan Watts, „Die Illusion des Ich“

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Guru Nanak meint: „Diejenigen, die sich angestrengt und über ihre wahre Natur (Nam) meditiert haben, werden ein strahlendes Anlitz haben und auch andere in diesen Zustand bringen.“ Guru Nanak. JapJi l

Shiv Charan Singh meint: „Das Leben als Kriya* verstehen, die Welt als Ashram* erkennen.“ * Kriya = Übung, Praxis *Ashram = Meditationszentrum, Kloster Es hat keinen Wert, auf große Lehrer und Lehren

Marianne Williamson meint: „Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,